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Feuerprobe!

Für einige meiner Objekte kam gestern der Tag, an dem sie für mich durch das Feuer gehen mussten!

Diese Art der Patinierung erfordert viel Feingefühl und wenig Gefühl in den Fingern für die Hitze des freien Feuers. Sehr interessant zu beobachten wie die unterschiedlichen Tonsorten auf Hitze, Feuer und den Ruß verschiedener brennbarer Materialien reagieren. Man darf die Objekte natürlich nicht aus den Augen lassen, denn bei aller Freiheit der Natur des Feuers - für die freie Kunst gilt es doch gezielt vorzugehen!

Die Ergebnisse können sich sehen lassen!
Da man die Objekte sowieso nicht aus den Augen lassen kann, kann man die Verwandlung auch fotografisch dokumentieren.

Die Endresultate werde ich auch bald veröffentlichen!

Der Auftrag der Fichten!

Ganz zufrieden sind die Fichten noch nicht, aber es wird!

Die ersten keramischen Flossen sind vorbehandelt, damit sie den Härten unseres Winters wiederstehen können und auch schon angebracht!

Leider mussten ja die alten Fichten im Hof unseres Anwesens weichen. Sieben Jahre habe ich mich nun vor der Entscheidung gedrückt und die Nachteile wie enormer Schatten sowie unbepflanzbare Umgebung hingenommen, doch nun wurden sie so groß, dass ich auch in meiner Werkstatt nicht mehr genügend Licht hatte!

Als Entschädigung wurden die Stämme sehr weit oben abgesägt und aus den abgesägten Bäumen begann ich urtümliche Fische zu sägen. Ich denke, dass das Wesen der Fichten mit den dargestellten Fischen konform geht.

Sie sind rauh, schroff, stachelig, zäh, das Gegenteil von lieblich und außerdem uralt!

Zu guter Letzt gehören Sie nicht in diese Breitengrade und sind daher genauso fremd wie in luftiger Höhe schwimmende Tiefseeungeheuer!

Mehr Farbe braucht das Land
- und auch mir taten diese Bilder richtig gut!

Der Frühling kommt, warm war es ja, mit strahlendem Sonnenschein
wird die Welt wieder bunt.

So wurde neu komplettiert: die 3 Grazien.
Rosa Rot ist jetzt die Dritte im Bunde und die CD von Ina Müller "Liebe macht taub" kann ich jetzt mitsingen :-)!

Portrait eines Eselstütchens!

Ein entzückendes kleines Ding - hier einen Einblick in die Arbeitsschritte bis zum Brand. Mit 49 cm ist das Köpfchen zwar nicht lebensgross, doch der schöne Ausdruck und das zarte Gemüt kommen gut zur Geltung!


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© Jutta Reiss 2006